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Peking: Chinas Wirtschaft wächst 2008 etwas schwächer

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Peking: Chinas Wirtschaft wächst 2008 etwas schwächer

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Der Boom der Wirtschaft Chinas dürfte in diesem Jahr nicht mehr ganz so rasant fortschreiten wie bisher. Dank staatlicher Bremsmanöver werde sich das Wachstum im Olympia-Jahr 2008 etwas abschwächen, heißt es in einem Bericht eines staatlichen Forschungsinstituts.

Nach Meinung von Hongkonger Analysten bleibt eine Voraussage für 2008 schwierig. Dazu gebe es zu viele Unsicherheiten. Das Hauptrisiko seien die Auswirkungen der US-Kreditkrise auf die Volksrepublik.

Chinesische Experten rechnen für das neue Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 10,8 Prozent. Das wäre 0,7 Punkte weniger als 2007, als 11,5 Prozent ermittelt wurden. Die chinesischen Exporte werden in diesem Jahr den Angaben zufolge um 19 Prozent zulegen. Voraussichtlich wird China bereits 2008 mehr Waren auf dem Weltmarkt verkaufen als der bisherige Exportweltmeister Deutschland.

Die gigantischen Devisenreserven Chinas dürften daher weiter ansteigen. Der Handelsüberschuss werde um gut 22 Prozent auf knapp 330 Milliarden Dollar anschwellen. Um die mittlerweile überhitzte Konjunktur abzukühlen und die Inflation zu zähmen, lässt Peking bereits die schrittweise Aufwertung seiner Landeswährung zu.