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Toyota wird 2007 auf US-Automarkt Nummer zwei

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Toyota wird 2007 auf US-Automarkt Nummer zwei

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Der japanische Autobauer Toyota hat seine Position in den USA verfestigt. Gegen den Trend konnte der Konzern 2007 seinen Absatz um 2,7 Prozent steigern und damit die bisherige Nummer zwei Ford auf den dritten Platz verdrängen. Ford erlitt auf seinem Heimatmarkt massive Verluste von zwölf Prozent. Insgesamt war es für den US-Automarkt das schlechteste Jahr des Jahrhunderts.

Marktführer General Motors fuhr einen Absatzrückgang von sechs Prozent ein und verkaufte etwa 3,9 Millionen Fahrzeuge. Toyota brachte es auf 2,6 Millionen Autos und lag damit knapp vor Ford. Die großen deutschen Hersteller BMW, Mercedes und Audi konnten ihren Absatz steigern.

Nach wie vor machen den US-Autoriesen die hohen Spritpreise und die Kreditkrise zu schaffen. Für das neue Jahr sind die Aussichten auch nicht gerade rosig. Dagegen will Toyota dank seiner die Umwelt und den Geldbeutel schonenden Hybrid-Modelle 2008 weiter auf der Überholspur bleiben. Der weltweit gepriesene Prius wurde 2007 in den USA 44 Prozent mehr verkauft als noch im Jahr davor.