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Georgische Opposition spricht von Wahlbetrug

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Georgische Opposition spricht von Wahlbetrug

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Die Opposition sprach von Wahlbetrug. Der Kandidat des Oppositionsbündnisses Lewan
Gatschetschiladse bezeichnete sich am Sonntag selbst als Wahlgewinner, nach den offiziellen Zahlen konnte er nur rund 21 % der Stimmen erringen: “Obwohl die Protokolle, die ganze Nacht über geändert wurden und noch geändert werden, kämpft diese Regierung um ihr Überleben, denn wir haben gewonnen – in ganz Georgien”, sagte Gatschetschiladse.

Parallelauszählungen in zahlreichen Wahllokalen hätten gezeigt, kein einziger Kandidat habe mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten. Daher müsse es einen zweiten Wahlgang geben, findet die Opposition.

Mit einer großen Protestkundgebung in der Hauptstadt Tiblissi will sie ihrer Auffassung Nachdruck verleihen. Die internationalen Beobachter sprachen hingegen von einem ordnungsgemäßen Urnengang.