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Obama und McCain in New Hampshire im Kommen

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Obama und McCain in New Hampshire im Kommen

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Heftige Wortgefechte haben die letzten Fernsehdebatten vor der Vorwahl in New Hampshire gekennzeichnet. Bei den Republikanern mußte sich Ex-Gouverneur Mitt Romney Vorwürfe wegen seines aggressiven Wahlkampfstiles gefallen lassen. Romney konnte bei den Parteiversammlungen in Wyoming am Samstag fast zwei Drittel der zu vergebenden Parteitagsdelegierten gewinnen; Senator John Mc Cain überholte ihn in New Hampshire jetzt jedoch knapp, wie zwei Meiungsumfragen, die nach den Caucusses in Iowa durchgeführt wurden, zeigen.

Der frühere New Yorker Oberbürgermeister Rudy Guiliani muß sich in New Hampshire auf eine weitere Enttäuschung gefaßt machen, doch setzt Guiliani auf Florida und die großen Bundesstaaten, die im Februar wählen.

Bei den Demokraten griff Senatorin Hillary Clinton den Überraschungssieger von Iowa, Senator Barack Obama an. Obama ist in den Meinungsumfragen in New Hampshire zu Clinton aufgeschlossen: “Er habe heute eine andere Meinung zur Krankenversicherung und anderen Themen als noch vor einem Jahr”, warf sie Obama vor.

Der in New Hampshire abgeschlagne Ex-Senator John Edwards wiederum warf Clinton vor, den Status quo zu repräsentieren: “Immer wenn wir uns für den Wandel aussprechen, greifen uns die Kräfte des Status Quo an – so wie hier”.

Und der einzige andere demokratische Bewerber, der an der Debatte im Saint Anselm College in Manchester teilnahm, Ex-Gouverneur Bill Richardson, kommentierte, er habe bei Geiselnahmen Verhandlungen geführt, die zivilisierter abgelaufen seien.

In der Pause zwischen den beiden Debatten begeneten sich die Bewerber beider Parteien auf der Bühne. Gewählt wird in dem kleinen US-Bundesstaat am Dienstag.