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Chinesische Spielzeugindustrie will aus Fehlern gelernt haben

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Chinesische Spielzeugindustrie will aus Fehlern gelernt haben

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Überschattet von den Rückrufaktionen des vergangenen Jahres hat in Hongkong die chinesische Spielzeugmesse begonnen. Dabei wollen die Hersteller aus der Volksrepublik dem internationalen Fachpublikum zeigen, dass sie aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben. 2007 hatten zahlreiche Artikel schwere Sicherheitsmängel aufgewiesen.

Nach Angaben eines Sprechers der Honkonger Handelsentwicklungsbehörde wurden im Schlussquartal des vergangenen Jahres etwa 2000 Fabriken überprüft. Einige Firmen hätten ihre Lizenzen verloren. Wirtschaft und Behörden nähmen die Kontrollen sehr ernst.

Nirgendwo wird soviel Spielzeug hergestellt wie in China – zumeist für den Export. 40 Prozent der Produktion gehen nach Nordamerika, 25 nach Europa. Der Gesamtwert der zwischen Januar und November 2007 verkauften Exportwaren betrug zwölf Milliarden Euro. Ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Auf der Messe in Hongkong zeigten sich westliche Einkaufsmanager zuversichtlich, dass China seine Produktionsprobleme in Punkto Gesundheitsgefahr unter Kontrolle hat. Unter den Fehlern des Vorjahres hatte vor allem Branchenprimus Mattel zu leiden. Der US-Konzern musste Millionen Artikel aus dem Verkehr ziehen. Diese enthielten gesundheitsgefährdende Teile oder Materialien.