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Vor der Kandidatenkür der Demokraten in New Hampshire / Obama vs. Clinton?

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Vor der Kandidatenkür der Demokraten in New Hampshire / Obama vs. Clinton?

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In Iowa hat der schwarze Senator Barack Obama die Auftaktrunde für die Kandidatenkür der Demokraten gewonnen. Also geht er bei den Primeries in New Hampshire als Favorit ins Rennen.
Da muss sich Hillary Clinton ganz schön ins Zeug legen, um nicht abgehängt zu werden.
Mit der ihr eigenen Zähigkeit macht sich Madame Senator also ans “Klinkenputzen”. Nochmal nur auf dem 3. Platz zu landen – das könnte schon das “Aus” bedeuten.

Der Politikwissenschaftler, der die Lage vor Ort kennt, verweist auf den hohen Anteil von Frauen mit College-Bildung, die Hillary Clinton für sich gewinnen müsste mit dem Hinweis auf die historische Chance, eine Frau zu nominieren.
So könnte sie diese Wählerschaft von Barack Obama abbringen.

Obama aber ist weiter im Aufwind – so zeigen es auch die jüngsten landesweiten Umfragen, in denen Clinton allerdings vom 3. auf den 2. Platz vorgerückt ist.

In den Redeschlachten, die sich die Bewerber nun vor den Fernsehkameras liefern, versucht Hillary Clintion immer noch, vor allem mit den Pfunden ihrer Erfahrung zu wuchern. Sie verspreche nicht nur Wandel, sie kämpfe schon seit 35 Jahren dafür.

Obama warnt, man solle sich nicht gegenseitig die Erfolge kleinreden

Wandel ist auch das Schlagwort bei John Edwards.
Auf Clinton gemünzt meint er, jeder kämpfe hier für Wandel. Solange Hillary Clinton vorn lag, habe er keine Angriffe dieser Art von ihr gehört, die kämen erst jetzt, wo sie nicht mehr vorn sei.

Glaubt man den landesweiten Umfragen der letzten Stunden, dann sollte es John Edwards sein, der um sein politisches Überleben bangen muss.
Seit 1920 gilt der Brauch, dass hier in New Hampshire die Primeries beginnen.
Und zumeist hat sich gezeigt, wer hier schlecht abschneidet, für den fließen nicht mehr genug Spenden.