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Vorwahlen in New Hamphire im US-Präsidentenwahlkampf

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Vorwahlen in New Hamphire im US-Präsidentenwahlkampf

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Im US-Bundesstaat New Hampshire
haben die Vorwahlen um die Präsidentschafts-kandidatur begonnen. In zwei kleinen Ortschaften durften die Wähler schon kurz nach Mitternacht Ortszeit zur Wahlurne gehen. Nach dem Auftakt im Bundesstaat Iowa in der vorigen Woche gilt New Hampshire als wichtiger Termin: Die Gewinner können vor allem auf weitere großzügige Wahlkampfspenden hoffen. Die frühere First Lady Hillary Clinton kämpft bei den Demokraten gegen zunehmend schwache Werte bei den Meinungsumfragen. Landesweit liegt sie zwar weiter auf dem zweiten Platz, aber nun mit größerem Rückstand. Der Gewinner von Iowa, Barack Obama, konnte seine Favoritenrolle bei den Demokraten ausbauen. Doch die frühen Ergebnisse in den kleinen Bundesstaaten Iowa und New Hamphire erlauben noch keine zuverlässigen Prognosen. Die endgültige Entscheidung dürfte am 5. Februar fallen, wenn in mehr als zwanzig Bundesstaaten Vorwahlen stattfinden.
Bei den Republikanern dürfte das Ergebnis in New Hampshire ganz anders aussehen als zuvor in Iowa: Bei den Umfragen führt Ex-Senator John McCain vor Ex-Gouverneur Mitt Romney. Der Sieger von Iowa, Mike Huckabee, liegt auf Platz Drei. McCain war in Iowa nicht über die hinteren Ränge hinausgekommen, und auch Rudi Giuliani nicht: Der frühere Bürgermeister von New York hatte dort sogar auf einen Wahlkampf verzichtet. Auch in New Hampshire kann er nur mit einem schwachen Ergebnis rechnen, doch insgesamt hat er bei den Vorwahlen noch Chancen.