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Georgische Opposition fordert Sendezeit im Fernsehen

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Georgische Opposition fordert Sendezeit im Fernsehen

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Rund 300 Vertreter der georgischen Opposition haben vor dem staatlichen Fernsehen des Landes demonstriert, um Sendezeit zu erhalten. Sie kündigten aus Protest gegen Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentenwahl einen Hungerstreik an. Oppositionsführer Lewan Gatschetschiladse sagte, er verlange eine Live-Sendung. Es handle sich hier um eine Diktatur, das dürfe nicht sein. Die Opposition habe eine Million Stimmen erhalten und wolle wissen, was damit geschehen sei. Freien Zugang zu dem Fernsehsender hat unterdessen der nach dem endgültigen Endergebnis mit gut 52 Prozent der Stimmen wiedergewählte Präsident Michael Saakaschwili. Er bot der Opposition eine Zusammenarbeit an. In einem neuen Kabinett könnten auch, wie es hieß, “ehrbare Vertreter” der Opposition mitarbeiten. Die Opposition hielt an ihren Plänen fest, den Sieg Saakaschwilis vor Gericht anzufechten und notfalls vom 13. Januar an mit Massenprotesten einen zweiten Wahlgang zu erzwingen.