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Überraschungssiege bei Vorwahlen zu US-Präsidentenwahl

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Überraschungssiege bei Vorwahlen zu US-Präsidentenwahl

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Nach dem überraschenden Ausgang der Vorwahlen in New Hampshire hat John McCain seine Anhänger in Bewegung gesetzt, um im Rennen um die S-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner vorn zu bleiben. Der 71-jährige Senator aus Arizona hatte unerwartet deutlich gewonnen. Sein Sieg wurde in den Medien als Comeback gewertet Von seinen Anhängern wurde McCain begeistert gefeiert: Er werde bestimmt Präsident, sagte ein Mann, und eine Frau erklärte, Michigan werde nun gewiss genauso entscheiden. Im Bundesstaat Michigan finden die nächsten Vorwahlen statt.

Auch die Überraschungssiegerin bei den Demokraten, Hillary Clinton, will an ihren Erfolg anschließen. Mit Ehemann Bill Clinton und Tochter Chelsea freute sich die einstige First Lady über ihren Sieg, nachdem sie in der ersten Vorwahl in Iowa eine Niederlage einstecken musste. Und nach den Umfragen hatte sie auch in New Hamphire kaum Siegeschancen. Das sei absolut nichts anderes als ein Wunder, sagte ein Anhäger, oder vielleicht doch kein Wunder, aber doch ganz erstaunlich!

Der Favorit der Umfragen, Barack Obama, erhielt zwar so viele Stimmen wie vorhergesagt, aber seine Konkurrentin konnte noch weitaus mehr Wähler als erwartet mobilisieren. US-Experten erwarten nun ein langes Rennen zwischen Clinton und Obama. Dass der schwarze Senator aus Illinois schließlich obsiegen werde, hofft eine ältere Dame im fernen Kenia: Sarah Hussein Obama, Großmutter des Kandidaten. Ihr Enkel würde als Präsident für Frieden und Wirtschaftswachstum sorgen, nicht nur in den USA, sagt sie. Barack Obamas verstorbener Vater war Kenianer.