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FARC lassen zwei Geiseln frei

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FARC lassen zwei Geiseln frei

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Zwei der vor mehreren Jahren von den marxistischen, kolumbianischen FARC-Rebellen entführten Geiseln sind frei. Das teile das Internationale Komitee vom Roten Kreuz in Bogota mit. Bei den Geiseln handelt es sich um die 44-jährige Clara Rojas, ehemalige Wahlkampfchefin der vor sechs Jahren ebenfalls verschleppten damaligen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, sowie die ehemalige kolumbianische Abgeordnete Consuelo Gonzalez. Die beiden seien auf dem Weg nach Venezuela. Die Freilassung im kolumbianischen Dschungel hatte Venezuelas linksgerichteter Präsident Hugo Chavez vermittelt. Ein erster Versuch war Sylvester nach mehrtägigen Vorbereitungen gescheitert. Chavez sagte, Venezuelas Innenminister habe ihm mitgeteilt, dass die FARC-Rebellen die beiden Frauen übergeben hätten. Er grüße deren Anführer, und er sei sehr bewegt, auch Clara Rojas und Consuelo Gonzales grüßen zu können. Den beiden gehe es den Umständen entsprechend gut. Das Rote Kreuz hatte für die Aktion zwei seiner Helikopter zur Verfügung gestellt. Sie nahmen die beiden Frauen im kolumbianischen Dschungel an Bord. Die kolumbianische Regierung hatte zuvor zugesagt, alles zu tun, damit die Übergabe der Geiseln gelänge. Die FARC-Rebellen machten für das vorherige Scheitern der Freilassung Aktionen der kolumbianischen Armee verantwortlich. Ungewiss bleibt weiterhin das Schicksal von Ingrid Betancourt.