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Freigelassene Geiseln der kolumbianischen FARC in Venezuela eingetroffen

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Freigelassene Geiseln der kolumbianischen FARC in Venezuela eingetroffen

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Zwei der Geiseln, die jahrelang von den kolumbianischen FARC-Rebellen festgehalten wurden, sind frei: Clara Rojas, ehemalige Wahlkampfchefin der vor sechs Jahren ebenfalls verschleppten damaligen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, sowie die ehemalige kolumbianische Abgeordnete Consuelo Gonzalez trafen auf einem Militärstützpunkt in Venezuela ein.

Venezuelas linksgerichteter Präsident Hugo Chavez hatte die Freilassung vermittelt. Bei ihrer Ankunft auf der Militärbasis bedankten sich die Geiseln telefonisch bei ihm.
Das Rote Kreuz hatte für die Aktion zwei Hubschrauber zur Verfügung gestellt. Sie nahmen die beiden Frauen im kolumbianischen Dschungel an Bord. Die kolumbianische Regierung hatte zuvor zugesagt, alles zu tun, damit die Übergabe gelänge. Ein erster Versuch war Sylvester nach mehrtägigen Vorbereitungen gescheitert. Die FARC-Rebellen machten für das vorherige Scheitern der Freilassung Aktionen der kolumbianischen Armee verantwortlich. Die FARC hält weiterhin rund dreitausend Geiseln gefangen. Das Schicksal von Ingrid Betancourt ist weiter ungewiss.