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Hoffnung auf Nahost-Friedensabkommen

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Hoffnung auf Nahost-Friedensabkommen

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Die Palästinenser hoffen, bis Ende des Jahres ein Friedensabkommen mit Israel zu unterzeichnen. Dies sagte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas bei einer Pressekonferenz mit US-Präsident George W. Bush in Ramallah. Zuvor war Bush zum ersten Besuch eines amerikanischen Präsidenten im Westjordanland eingetroffen. Unter der Schirmherrschaft der Regierung in Washington hätten Palästienser und Israelis bilaterale Verhandlungen aufgenommen, sagte Abbas. Er hoffe, dass diese vor dem Ende der Amtszeit Bushs erfolgreich abgeschlossen werden könnten. Bush zeigte sich zuversichtlich über ein solches Abkommen. Abbas und Israels Ministerpräsident Ehud Olmert müssten zusammenkommen und schmerzhafte Entscheidungen treffen, damit ein solcher Frieden von Dauer sei, so Bush. Er sei sich sicher, dass ein Abkommen noch vor dem Ende seiner Amtszeit unterzeichnet werden könne. Bush scheidet im Januar 2009 aus dem Weißen Haus. Mehrere Dutzend Menschen demonstrierten in Ramallah gegen Bush und für die Freilassung ihrer Angehörigen, die sich in israelischen Gefängnissen befinden. Der Besuch war von massiven Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Nach dem Treffen mit Abbas besuchte Bush die Geburtskirche in Bethlehem. Am Mittwoch war er in Israel mit Ministerpräsident Ehud Olmert zusammengekommen. Mit der Überwachung des Nahost-Friedensplans beauftragte Bush General William Fraser.