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Hoffnung für Geiselfreilassung in Kolumbien

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Hoffnung für Geiselfreilassung in Kolumbien

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In die Geiselfreilassung in Kolumbien kommt wieder Bewegung: Das verspricht Hugo Chávez, Präsident im Nachbarland Venezuela, der in der Sache vermittelt. Chávez zufolge hat die Rebellenbewegung FARC den Ort für die Übergabe übermittelt.

Bei Tagesanbruch, sagt Chávez, könnten nun hoffentlich die Hubschrauber abheben und die beiden Geiseln endlich in die Freiheit bringen.

Es geht um Clara Rojas und die frühere Abgeordnete Consuelo González, beide seit sechs Jahren in der Gewalt der FARC. Ursprünglich boten die Rebellen auch den kleinen Sohn von Rojas an; inzwischen steht aber fest, dass der Junge schon lange nicht mehr in ihrer Gewalt ist. Er wird demnächst sowieso an seine Familie übergeben.

Für die Freilassung der beiden Frauen ist es allerdings nicht der erste Anlauf: Schon zum Jahreswechsel sollten sie aus der Geiselhaft freikommen, was sich dann aber zerschlug. Die FARC und Kolumbiens Regierung machten sich dafür gegenseitig verantwortlich.

Die FARC hält Hunderte von Geiseln in ihrer Gewalt.
Darunter sind auch drei Amerikaner und als bekannteste Gefangene die frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt. Von Betancourt war im November ein Video aufgetaucht; das erste Lebenszeichen von ihr seit langer Zeit. Auch Betancourt ist seit sechs Jahren in Gefangenschaft; Clara Rojas, die jetzt freikommen soll, war ihre Wahlkampfleiterin.