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Ian Paisley, Nordirlands alternder, protestantischer Rebell zu Besuch beim Präsidenten der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso

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Ian Paisley, Nordirlands alternder, protestantischer Rebell zu Besuch beim Präsidenten der Europäischen Kommission, Jose Manuel Barroso

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Nordirlands stellvertretender Ministerpräsident Paisley, ist für zwei Tage in Brüssel. Er tourt durch die europäischen Institutionen, denn er will Geld für sein Land. In den vergangenen 20 Jahren hat Nordirland 2,5 Milliarden Euro Subventionen von der EU bekommen. Nun geht es dem Land besser, es gilt nicht mehr als das Armenhaus Europas und Subventionen drohen entfallen. Dazu sagte Ian Paisley: “ Ich bin sehr dankbar für die bisher geleistete Arbeit und das die Kommission dies anerkennt. Sie ermuntert uns immer wieder so weiterzumachen. Die Türen in Europa stehen offen.”

Das war nicht immer so. Früher, so der ehemalige Priester, standen wir vor verschlossene Türen, klopften und bettelten um jeden Cent. Díe sogenannte Task-Force der EU hat festgestellt, daß das europäische Geld gut und effektiv in verschiedenen erfolgreichen Projekten angelegt worden ist. Das hat dazu geführt, daß Nordirland nicht mehr Zielgebiet Nr. 1 bei den Subventionen ist. Benötigt also nicht mehr so viel Hilfe aus Brüssel.