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Bush in Kuwait - US-Marine relativiert Angaben über Zwischenfall mit Iran

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Bush in Kuwait - US-Marine relativiert Angaben über Zwischenfall mit Iran

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Bei seinem Besuch in Kuwait hat US-Präsident George W. Bush die Lage im Irak mit dem
Oberbefehlshaber der dortigen US-Streitkräfte, General Petraeus diskutiert. Dank der neuen US-Strategie sei die Gewalt im Irak “deutlich zurückgegangen”, sagte er nach dem Treffen. Anschließend hielt Bush eine Rede vor US-Truppen im Camp Arifsham. 15 000 US-Soldaten sind dort stationiert, die die Truppen im Irak logistisch unterstützten. Die Nachbarländer Syrien und Iran forderte er erneut auf, mehr gegen die Terroristen im Irak zu tun.

Nachdem es in der Meerenge von Hormus vor einer Woche fast zu einem Gefecht zwischen der iranischen und der US-Marine gekommen war, hatte Bush den Iran schon zuvor der “Provokation” beschuldigt. Die US-Marine hat jedoch inzwischen ihre Angaben über den “Zwischenfall” relativiert. Zunächst hatte es geheissen, iranische Schnellboote hätten gedroht, ein amerikanisches Kriegsschiff in die Luft zu sprengen. Gestern aber sagte ein Marinesprecher, der Funkspruch sei auf einem Kanal empfangen worden, der von fast allen Schiffen in der Region benutzt werde. Es sei also möglich, dass sich die Drohung gar nicht gegen ein US-Schiff gerichtet habe.