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Chávez fordert Anerkennung der FARC als Armee

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Chávez fordert Anerkennung der FARC als Armee

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Zuerst hatte er die Freilassung zweier Geiseln durch die Rebellen der sogennanten “Bewaffneten Revolutionäre Streitkräfte” (FARC) im Nachbarland Kolumbien ausgehandelt; nun fordert Venezuelas Präsident Hugo Chávez, genau diese Rebellen nicht mehr als Terroristen zu bezeichnen: “die FARC sind eine Armee, eine wirkliche Armee, die wichtige Teile Kolumbiens kontrolliert!” Die Antwort der kolumbianischen Führung kam prompt. Es käme überhaupt nicht in Frage, die FARC von der Liste der terroristischen Gruppen zu nehmen, so ein Sprecher von Präsident Alvaro Uribe, der darauf verweist, dass die FARC und die kleinere ELN sie nichts anderes verursachen würden, als “Leid, Schmerz, Arbeitslosigkeit und Armut.

In den sechziger Jahren als bewaffneter Arm der Kommunistischen Partei Kolumbiens gegründet, bezeichnen sich die FARC auch heute noch als marxistisch. Beobachtern zufolge hat aber die politische Ideologie weitgehend kriminellen Tätigkeiten Platz gemacht: vor allem Geiselnahmen und Drogenhandel.