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Bush: "Iran gefährdet die ganze Welt"

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Bush: "Iran gefährdet die ganze Welt"

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US-Präsident George W. Bush hat erneut den Iran als Bedrohung für die ganze Welt bezeichnet. Bei seinem Besuch in Abou Dhabi – der Haupstadt der Vereinigten Arabischen Emirate – erklärte er, der Iran behindere demokratische Entwicklungen in der Region, sei es im Libanon, im Irak oder in den palästinensischen Gebieten. Aber auch international stelle das Land eine Gefahr da: Der Iran sei heute der größte staatliche Geldgeber des Terrorismus. “Das Land gibt Extremisten überall auf der Welt Hunderte von Millionen Dollar, während das eigene Volk Unterdrückung und wirtschaftlicher Not ausgesetzt ist.”

Die Golf-Staaten – die Bush dieser Tage besucht – rief er auf, der Gefahr zu begegnen, bevor es zu spät sei. Die Nachbarn des Iran haben aber bereits klargemacht, dass sie Gewalt gegen das Land ablehnen. Ein Sprecher des weissen Hauses sagte unterdessen, dass die US-Marine bei einem Zwischenfall mit iranischen Booten vor einer Woche einen Selbstmordanschlag befürchtet hatte. Schon zuvor hatte aber ein Marinesprecher eingestanden, dass die US-Marine die gefahr eventuell überschätzt hatte.