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Ein Willkommen für Malta: Barroso begrüßt Mittelmeerinsel in der Euro-Zone

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Ein Willkommen für Malta: Barroso begrüßt Mittelmeerinsel in der Euro-Zone

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Eigentlich kann man auf auf Malta ja schon seit dem 1. Januar mit dem Euro zahlen, aber die offizielle Feier zur Einführung der Europa-Währung fand erst am 11. Januar in der Hauptstadt Valletta statt. Offenbar hat sich der Euro auf der Mittelmeerinsel rasch durchgesetzt: Schon zwei Tage nach der Einführung betrug der Anteil der Euro-Banknoten an den im Umlauf befindlichen Geldscheinen mehr als 50 Prozent.

EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hob neben der wirtschaftlichen auch die ideelle Bedeutung des Euro hervor. Dieser sei nicht nur eine Währung, sondern ein Symbol des gemeinsamen europäischen Erbes, der Werte und des Erfolgs der europäischen Integration, die Menschen und Nationen zusammenbringe, sagte Barroso. Und: “Europa ist vor allem eine Wertegemeinschaft, in der es um Frieden und Solidarität geht. Daher möchte ich Malta in der Eurozone willkommen heißen.”

Eine herzliche Begrüßung, die der maltesische Staatspräsident Edward Fenech Adami und Ministerpräsident Lawrence Gonzi gern entgegennahmen – zumal Barroso auch die rasche Integration Maltas in den dreieinhalb Jahren der EU-Mitgliedschaft gelobt hatte. Noch bis Ende Januar kann man auf Malta auch mit der bisherigen Währung, der maltesischen Lira zahlen. Ab dem 1. Februar ist dann der Euro alleiniges Zahlungsmittel.