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Bush in der Wüste: US-Präsident besichtigt prinzliche Stallungen und wettert gegen Iran

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Bush in der Wüste: US-Präsident besichtigt prinzliche Stallungen und wettert gegen Iran

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Im Zuge seiner Nahost-Reise hat US-Präsident George W. Bush auf Einladung des Kronprinzen von Abu Dhabi dessen Stallungen besucht. Hier züchtet der Prinz nicht nur Pferde, sondern auch preisgekrönte Falken. Das Dinner nahm Bush in einem Beduinenzelt ein, bevor er zu einem Empfang mit der High Society von Abu Dhabi fuhr. Aber natürlich stand die Politik im Mittelpunkt des Bush-Besuchs. Der US-Präsident warb erneut für ein geschlossenes Vorgehen gegen den Iran und beschuldigte Teheran, Terroristen mit Hunderten Millionen Dollar zu unterstützen. “Diese Vorgangsweise ist eine Bedrohung für alle anderen Staaten”, sagte Bush. “Daher wollen wir die Zusammenarbeit mit unseren Partnern in der Region intensivieren, um der Gefahr zu begegnen, bevor es zu spät ist.”

In Abu Dhabi traf Bush auch mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Zayed Bin Sultan Al-Nahyan zusammen. Ob Bushs Appelle Wirkung zeigen, ist allerdings fraglich. Ein saudi-arabischer Menschenrechtler sagte, Bush habe bereits zu viele Fehler gemacht; man höre ihm nur mehr aus Höflichkeit zu. Am Montag wurde der US-Präsident in Riad erwartet. Bei den Gesprächen soll es unter anderem um US-Waffenlieferungen an Saudi-Arabien gehen.