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Sieben Lawinen-Tote in Frankreich und Italien

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Sieben Lawinen-Tote in Frankreich und Italien

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Starke Schneefälle haben in Westeuropa zu Lawinen geführt, dabei kamen am Wochenende mindestens sieben Wintersportler ums Leben. Im südostfranzösischen Belledonne-Gebirge im Departement Isère wurden zwei junge Skifahrer verschüttet. Die 23 und 27Jahre alten Männer waren abseits der Pisten gefahren. Ihre Leichen wurden mit einem Hubschrauber geortet. Sie waren unter einer anderthalb Meter dicken Scheedecke verborgen.

Auf dem Monte Maniva in der norditalienischen Region Lombardei wurde eine elfköpfige Gruppe auf Motorschlitten von den Schneemassen überrascht. Vier Menschen starben, alle übrigen konnten gerettet werden. Bereits zuvor war ein Skifahrer in Südtirol von einer Lawine erfasst worden und tödlich verunglückt.

Für die betroffenen Gebiete warnen die Behörden vor weiteren Lawinen. In der Schweiz, Deutschland und Österreich starben in der laufenden Saison bereits Dutzende durch Lawinenunfälle.