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US-Wahl: McCain übernimmt die Führung


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US-Wahl: McCain übernimmt die Führung

Einen Tag vor den Vorwahlen im US-Bundesstaat Michigan hat John McCain bei den Republikanern in den landesweiten Umfragen die Führung übernommen. Der 71-Jährige profitierte offenbar vor allem von seinem Sieg in New Hampshire.
Noch im Herbst galt McCain als chancenlos, aber er schaffte das Comeback und auch die bislang recht bescheidene Spendenkasse füllt sich.

Mitt Romney will endlich gewinnen. Er liegt in den Umfragen hinter McCain. Aber der Mormone geht mit einem Heimvorteil ins Rennen. Er ist in Michigan aufgewachsen. Sein Vater war in den sechziger Jahren bereits einmal Gouverneur des US-Staates. Nach zwei zweiten Plätzen in Iowa und New Hamspire wäre eine erneute Niederlage eine bittere Pille für Romney.

Im Demokratenlager geht es erst wieder am 19. Januar in Nevada weiter. Strategisch wichtiger ist die Vorwahl in South Carolina eine Woche später.
Unterdessen werden die Töne im Kampf um die Kandidatur der Demokraten zunehmends rauer. Clinton warf dem Lager ihres stärksten Konkurrenten Barack Obama vor, eine Aussage absichtlich verdreht zu haben, um Spannungen zwischen Weißen und Schwarzen in den Wahlkampf zu bringen. Obama wies die Vorwürfe als lächerlich zurück. Gerade in South Carolina spielt dieses Thema eine große Rolle. In dem Bundestaat mit einem hohen schwarzen Bevölkerungsanteil könnte Barack Obama die besseren Karten haben. Die Entscheidung über die Präsidentschaftskandidatur wird wohl am 5. Februar fallen, wenn in mehr als 20 Staaten Vorwahlen stattfinden.

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