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Bush schließt Nahostreise in Ägypten ab

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Bush schließt Nahostreise in Ägypten ab

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Auf seiner Nahostreise ist der amerikanische Präsident George Bush in Ägypten angekommen. Der Besuch im Badeort Scharm-el-Scheich ist die letzte Station seiner Reise. Nur einige Stunden hält er sich hier zu Gesprächen mit seinem Kollegen Hosni Mubarak auf, bevor es für ihn wieder nach Hause geht.

Wesentlich länger war Bush zuvor in Saudiarabien, ebenfalls ein wichtiger Verbündeter. Dort warb er unter anderem für höhere Fördermengen an Erdöl, damit möglicherweise die Preise sinken könnten. In gut zwei Wochen berät darüber in Wien die OPEC, die Vereinigung von Förderländern; Saudiarabien ist ihr wichtigstes Mitglied.

Was im streng regierten Königreich Saudiarabien unmöglich war, ist hier in Ägypten aber zumindest
ansatzweise erlaubt: Proteste gegen den Besuch aus den USA. Die Bush-Gegner sehen in seiner Reise einen weiteren Versuch, die Verhältnisse im arabischen Raum zu beeinflussen. Auch die amerikafreundliche Politik ihrer eigenen Regierung ist ihnen ein Dorn im Auge.