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Erster Romney-Sieg bei Präsidentschaftsvorwahlen

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Erster Romney-Sieg bei Präsidentschaftsvorwahlen

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Nun kann endlich auch er jubeln: Mitt Romney hat im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur seiner Republikanischen Partei die Vorwahl im amerikanischen Bundesstaat Michigan gewonnen.

Bisher war er zweimal Zweiter; praktisch eine Niederlage, angesichts der Millionen, die er ausgegeben hat. Das Modewort der Vorwahlen trifft nun auch auf Romney zu: Ein Comeback sei das, und zwar gleich für ganz Anerika, sagt er. Vor einer Woche habe das fast unmöglich ausgesehen; aber dann hätten seine Anhänger Amerika beigebracht was Sache sei.

Neununddreißig Prozent für Romney, ein deutlicher Sieg – der Unternehmer und frühere Gouverneur bleibt im Rennen. Dreißig Prozent stimmten für John McCain, seit zwanzig Jahren Senator in Washington. Vor einer Woche hatte er sein Comeback, mit dem Sieg in New Hampshire: Aber auch über Platz zwei hier in Michigan zeigt er sich zufrieden.

In New Hampshire habe er schon gedacht, es würde jetzt mal ein bisschen leichter werden, sagt McCain vor seinen Anhängern. Aber es gehe genauso gut
auch auf die harte Tour: Er habe nichts gegen einen Kampf, er sei dabei.

Sieger bei der ersten Vorwahl in Iowa, diesmal Dritter: Mike Huckabee, Prediger und ebenfalls ein ehemaliger Gouverneur. Drei Wahlen, drei Sieger – bei den Republikanern ist alles offen. Und dabei greift der hochgewettete Rudy Giuliani erst Ende des Monats ins Geschehen ein.

Bei den vereinzelten Vorwahlen bisher hat er noch gar keinen Wahlkampf betrieben und sich offiziell auch nicht zur Wahl gestellt. Er hofft nun zunächst auf die Vorwahl in Florida am 29. Januar und dann auf den “Super-Dienstag” am 5. Februar, wenn an einem einzigen Tag in mehr als zwanzig Bundesstaaten über die Kandidaten abgestimmt wird.