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Europäische Pharmakonzerne im Visier der EU-Kartellwächter

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Europäische Pharmakonzerne im Visier der EU-Kartellwächter

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Europas Pharmariesen wie Sanofi-Aventis sind erstmals in großem Stil ins Visier der EU-Kartellwächter geraten. Der Grund: Es besteht der Verdacht auf illegale Wettbewerbsbehinderungen
Brüssel moniert Fehlentwicklungen auf dem Pharmamarkt. Demnach werden immer weniger neue Arzneimittel eingeführt.

Nachahmermedikamente, sogenannte Generika, kommen teilweise verzögert auf den Markt, wie Wettbewerbskommissarin Nellie Kroes erklärte.
Dies sind wirkstoffgleiche Kopien von Originalmedikamenten. Generika sind in der Regel preisgünstiger als das Arzneimittel des Erstanbieters.

Betroffen sind auch die britischen Konzerne GlaxoSmithKline und AstraZeneca. Erste Ergebnisse der Untersuchungen sollen im Herbst vorliegen.
Falls die Kommission Kartellverfahren eröffnet, drohen hohe Bußgelder von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes.