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Romney gewinnt in Michigan

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Romney gewinnt in Michigan

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Der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, hat die Vorwahlen der Republikaner im US-Bundesstaat Michigan gewonnen. Romney konnte etwa 39 % der Stimmen erringen. Der Sieger der Vorwahl in New Hampshire Senator John McCain wurde mit 30 % zweiter. Für Romney ist das ein ganz wichtiger Erfolg. Er, der lange als Favorit galt, war sowohl in Iowa als auch in New Hampshire nur zweiter geworden.

Romney wurde in Michigan geboren. Sein Vater George Romney war in den 60er Jahren Gouverneur des Bundesstaates. Romney konnte vor allem bei Wählern punkten, für die die wirtschaftliche Lage das wichtigste Thema war. Der Bundesstaat Michigan hat eine der höchsten Arbeitslosenqouten in den USA; der in Michigan beheimatenen US-Automobilindustrie geht es schlecht.

Romney sprach in der Wahlnacht vor jubelnden Anhängern vom Beginn eines Comebacks – für Amerika: “Amerika weiß, daß Washington versprochen hat, unsere Grenzen zu schützen, aber das haben sie nicht getan. Washington erzählt uns, es habe hohe ethische Standards, aber das stimmt nicht. Washington verspricht uns, die Probleme der Sozialversicherung zu lösen aber …”, rief er seinen Anhängern zu und die erwiderten: “Tut es aber nicht!” Seine Frage “Und wer wird das alles erledigen?” beantworteten sie mit eiem Ruf “Wir!”

Nach Ansicht von Beobachtern ist mit dem Sieg Romneys der Kampf um die republikanische Präsidentschaftskandidatur wieder völlig offen. Seit 1980 hat der Sieger der Vorwahl in Michigan bislang immer die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner erringen können.