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Tokio will zwei Aktivisten auf japanischem Wahlfänger loswerden

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Tokio will zwei Aktivisten auf japanischem Wahlfänger loswerden

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Japan hat die radikale Umweltschutz-Organisation Sea Shepherd aufgefordert, zwei Aktivisten in Empfang zu nehmen, die am Dienstag auf ein japanisches Walfangschiff geklettert waren. Bisher habe die Organisation auf Japans Übergabe-Angebot in keiner Weise reagiert, erklärte ein Regierungssprecher in Tokio; er sprach von einem “bizarren” Verhalten der Gruppe.

Ein Sprecher von Sea Shepherd erklärte, die beiden Aktivisten seien zunächst stundenlang bei bitterer Kälte im Freien festgehalten worden; dann seien sie in einem Raum eingeschlossen worden. Japan bat Australien um Vermittlung, da sich ein australisches Schiff in der Nähe des Walfängers Yuhin Maru II aufhalte.

Die japanischen Walfänger wollen gegen internationalen Protest in der Antarktis fast eintausend Wale fangen und schlachten, angeblich zu “wissenschaftlichen Zwecken”. Doch Australien, Neuseeland und andere Länder halten dies für eine Ausrede für den kommerziellen Walfang.