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Nokia bleibt bei Werksschließung in Bochum hart

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Nokia bleibt bei Werksschließung in Bochum hart

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Der finnische Mobilfunk-Konzern Nokia hat seine Entscheidung bekräftigt, seine Handy-Produktion von Deutschland nach Rumänien zu verlegen. Dort nahe der Ortschaft Juce wird derzeit ein neues Werk errichtet. Die Bewohner begrüßen die Entscheidung Nokias. Diese könne dazu führen, dass junge Menschen in der Region blieben und nicht nach Deutschland oder Italien gingen, um Arbeit zu suchen.

Unterdessen wies Nokia abermals Vorwürfe über den Mißbrauch von deutschen Fördergeldern zurück. Dennoch gaben sich in Deutschland Politik und Betriebsrat weiter kämpferisch. Die Belegschaft präsentierte sich streikbereit.

Die Berliner Regierung verlangte inzwischen von Nokia Informationen zur geplanten Schließung des Bochumer Werks. Das Vorgehen des Unternehmens werfe auch angesichts der 88-Millionen-Euro-Subvention viele Fragen auf.