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Weitere Durchsuchungen nach Razzia gegen Extremisten

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Nach der Razzia gegen eine mutmaßliche Extremistenzelle in Barcelona hat die spanische Polizei weiteres Material beschlagnahmt. Die Ermittler kehrten am Abend mit einem Verdächtigen zu einer Bäckerei zurück. Weitere Angaben machten die Behörden nicht.

Zuvor hatte die Polizei 14 mutmaßliche Islamisten festgenommen. Die zwölf Pakistaner und zwei Inder bildeten eine gut organisierte Gruppe, die Anschläge geplant habe, teilte Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba mit.

Unklar ist, ob die vermuteten Anschlägspläne mit dem Europa-Besuch des pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf zusammenhängen. Europäische Geheimdienste hatten vor Anschlägen gegen Musharraf gewarnt. Die ausländische Dienste lieferten auch entscheidende Hinweise für den Einsatz in Barcelona: Die Sicherheitsdienste seien in ständiger Alarmbereitschaft, so Rubalcaba. Der Einsatz sei der der Erfolg dieser Alarmbereitschaft.

In in einem vorwiegend von Muslimen bewohnten Viertel durchsuchten die Beamten mehrere Wohnungen sowie eine Moschee, die neben der Bäckerei liegt. Die Ermittler stellten kleinere Mengen Sprengstoff und vier Zeitschaltuhren, sowie Computer und Speichermedien sicher. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Weitere Festnahmen seien möglich, hiess es.