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Panik an europäischen Börsen - größter Tagesverlust in Frankfurt seit 11. September 2001

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Panik an europäischen Börsen - größter Tagesverlust in Frankfurt seit 11. September 2001

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An den europäischen Börsen hat sich zu Wochenbeginn Panikstimmung breitgemacht. Nach Turbulenzen in Asien beschleunigten die Kurse ihren Abwärtstrend. Frankfurt schloss mit einem Minus von mehr als sieben Prozent. Das war der größte Tagesverlust seit dem 11. September 2001. Zürich büßte fünfeinhalb Prozent ein. Besonders Finanzwerte standen unter Druck.

Nach Meinung von Analysten sorgen sich Anleger nicht nur um die Konjunktur, sondern auch um das gesamte Finanzsystem und die Qualität der börsennotierten Unternehmen. Der Markt werde derzeit nur von Angst bewegt – und diese Angst werde zu Panik.

Die Kursstürze hatten zuvor in Asien ihren Ausgang genommen. In Tokio, Hongkong und Shanghai fielen die Notierungen auf den tiefsten Stand seit einem halben Jahr. Händler sprachen von einem schwarzen Montag.

In China befürchteten Investoren, dass neue Wachstumszahlen erneute Schritte der Regierung zur Abkühlung der Wirtschaft nach sich ziehen könnten. Diese Daten sollen am Donnerstag veröffentlicht werden.

An den Devisenmärkten fiel der Euro deutlich. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,4482 Dollar fest.