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Schwächere Weltkonjunktur lässt Ölpreis nachgeben

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Schwächere Weltkonjunktur lässt Ölpreis nachgeben

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Die Eintrübung der Weltkonjunktur hat den Ölpreis weiter nach unten gedrückt. Das Barrel der Nordseesorte Brent kostete in London 87,90 Dollar. In New York wurde das Barrel des Texas-Öls WTI für 88,30 Dollar gehandelt. Händler begründeten den Preisrückgang mit der Sorge, die US-Wirtschaft könnte im laufenden Jahr in eine Rezession abgleiten. Dies würde die Nachfrage nach Rohöl deutlich dämpfen.

Damit verbilligte sich WTI seit Jahresbeginn um mehr als zehn Dollar. Anfang Januar war noch zeitweise die 100-Dollar-Marke touchiert worden.

Unterdessen blieb unklar, wie sich die OPEC auf ihrem nächsten Treffen am 1. Februar verhalten wird. Das Kartell fördert mehr als 40 Prozent des gesamten Rohölbedarfs und erwägt, die Produktion zu erhöhen. Nach Angaben aus Abu Dhabi würden mehrere Optionen geprüft.