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Die Finanzminister der Europäischen Union sind in Brüseel zusammengekommen, um die Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten zu diskutieren.

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Die Finanzminister der Europäischen Union sind in Brüseel zusammengekommen, um die Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten zu diskutieren.

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Dabei geht es auch um die Kurrstürze an den Börsen. Der Chef der Euro-Finanzminister Jean-Claude Juncker warnte vor übertriebenen Reaktionen. Die Finanzminister betonten, das Fundament der Wirtschaft im Euro-Raum sei solide. Dennoch herrscht die Sorge, dass es zu einer Rezession in den USA kommen könnte, die auch Folgen in der Euro-Zone hinterlassen würde. Bislang rechnen sie damit, dass die Wirtschaft wegen der Kreditkrise in diesem Jahr etwas schwächer wächst als in den letzten beiden Jahren.

Der amtierende EU-Ratsvorsitzende und slowenische Finanzminister Andrej Bajuk betonte die europäische Wirtschaft sei in gutem Zustand, wesentlich besser als die der USA. Zwar falle das wirtschaftliche Wachstum der EU in 2008 geringer als das eigentliche Potential sei, aus, aber die Prognosen zeigten, dass die wirtschaftlichen Reformen, die in der EU vollzogen worden, die europäische Wirtschaft vor einem Schock bewahren würden, so Bajuk.

Konkrete Beschlüsse stehen bei dem Treffen aber nicht auf dem Programm der EU-Finanzminister.