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Starke Schwankungen an der Wall Street

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Starke Schwankungen an der Wall Street

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An der Wall Street haben die Kurse zu Handelsbeginn nach der überraschenden Leitzinssenkung nicht so stark nachgegeben wie ursprünglich erwartet. Der Handelsverlauf ist von starken Schwankungen gekennzeichnet. Die US-Börsen reagierten auf die schwachen Vorgaben aus Asien und Europa.

Die US-Notenbank hatte mit der größten Zinssenkung in der jüngeren Geschichte ein dramatisches Signal an die weltweit verunsichterten Finanzmärkte gesendet. Sie senkte den wichtigsten Leitzins um 0,75 Basispunkte auf 3,5 Prozent. Die US-Währungshüter begründeten den Schritt mit schwächeren Aussichten für die Wirtschaft und zunehmenden Wachstumsrisiken. Außerdem wiesen sie auf die hartnäckige Finanzmarktkrise hin.

An den europäischen Börsen ging es turbelent zu. Nach weiteren Kurseinbrüchen im frühen Handel haben sich die deutschen Aktienindizes bei starken Schwankungen zum Abschluss unterschiedlich deutlich erholt. Der DAX schloss mit einem knappen Minus von 0,31 Prozent. In London und Zürich legten die Kurse sogar an die drei Prozent zu. Zu den Gewinnern gehörten Finanzwerte: Gefragt waren Banken wie UBS und BNP die mehr als sechs Prozent zulegten. Der Kurs des Euros hat sich leicht erholt. Die EZB setzte den Referenzkurs auf einen Dollar 4494 fest.