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Uribe: "FARC soll Terrororganisation bleiben"

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Uribe: "FARC soll Terrororganisation bleiben"

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Die kolumbianische FARC-Guerilla bleibt für die EU eine Terrorgruppe. EU-Chefdiplomat Javier Solana lehnte nach einem Treffen mit dem kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe ab, die FARC von der Terror-Liste zu streichen. Dies hatte Venezuelas Präsident Hugo Chávez gefordert, der in der Geiselkrise vermittelt.

Im Interview mit EuroNews begründete der kolumbianische Staatspräsident Alvaro Uribe warum er auf Einstufung der FARC als “Terrororganisation” besteht: “Erstens weil es Gewalttäter in einem demokratischen Land seinen”, sagte Uribe, zweitens weil die kolumbianische Regierung darauf bestehe, daß eine Freilassung der Gefangenen ohne Vorbedingungen erfolge und allein die Katholische Kirche und die europäischen Vermittler, nicht aber Präsident Chavez zur Vermittlung befugt seien.

Frankreich, Spanien und die Schweiz unterstützen derzeit die Bemühungen der katholischen Kirche um eine Freilassung der Gefangenen. Der französische Präsident Sarkozy hatte gesten gefordert, daß Kolumbien die Unabhängigkeit der Vermittler garantieren müsse.