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Frankreich: "Hoffnung Banlieue"

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Frankreich: "Hoffnung Banlieue"

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Die französische Staatsministerin für Städtepolitik Fadela Amara hat die Pläne der Regierung, die Situation in den Vorstädten, der Banlieue, zu verbessern, vorgestellt. In Vaulx-en-Velin bei Lyon umriss sie unter der Überschrift “Hoffnung Banlieue” die ehrgeizigen Ziele.

“Kein Jugendlicher soll ohne Arbeit dastehen,” sagte Amara. “Wir werden in drei Jahren 45000 Arbeitsplätze schaffen und somit die Jugendarbeitslosigkeit in den Vorstädten um 40 Prozent herunterdrücken.”

Wie genau dies geschehen soll? Das bekanntzugeben hat sich allerdings Präsident Nicolas Sarkozy für den achten Februar vorbehalten und eine junge Frau im Publikum in Vaulx ist denn auch enttäuscht vom Auftritt der Ministerin:
“Ich dachte, sie würde Einzelheiten nennen, aber nein, sie gab nur grobe Linien vor.”

Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist ein Hauptanliegen des Staatspräsidenten: schon während seines Wahlkampfs beschwor Nicolas Sarkozy einen “Marshallplan für die Vorstädte”, damit die Jugendlichen der Banlieue eine Zukunft haben und Gewalt in den Vorstädten vermieden wird.