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Ägyptische Sicherheitskräfte versuchen Palästinenser von Einreise abzuhalten

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Ägyptische Sicherheitskräfte versuchen Palästinenser von Einreise abzuhalten

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Nach Schätzungen der ägyptischen Sicherheitskräfte hält sich einen Tag nach der Stürmung der Grenzanlagen von Rafah noch rund eine halbe Million Palästinenser auf dem Sinai auf. Sie hätten sich zunächst mit dem Lebensnotwendigsten eingedeckt und dann bei Verwandten, in Moscheen oder in Teestuben übernachtet, hieß es. Ägyptische Grenzsoldaten bemühten sich am Donnerstag, den Grenzübertritt weiterer Palästinenser ohne Gewaltanwendung zu verhindern.

Israel will an der Wirtschaftsblockade des Gazastreifens festhalten. Man ziehe es vor, auch die verbleibenden Verbindungen zu der von der islamistischen Hamas kontrollierten Region abzubrechen, hieß es in Regierungskreisen. Zuvor hatten unter anderem die USA und Israel die ägyptische Führung aufgefordert, die Lage an der Grenze zum Gazastreifen unter Kontrolle zu bringen. Die Autonomiebehörde von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas forderte dazu auf, den Grenzübergang Rafah sofort zu räumen.