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Société Générale verliert fast sieben Milliarden Euro

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Société Générale verliert fast sieben Milliarden Euro

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Die französische Großbank Société Générale ist von einem fast fünf Milliarden Euro schweren Betrugsfall im Aktiengeschäft getroffen worden. Bei einem Händler seien massive Unregelmäßigkeiten aufgedeckt worden, teilte die Société Générale in Paris mit. Dazu kämen im vierten Quartal wegen der weltweiten Kreditkrise Abschreibungen von zwei
Milliarden Euro.

Die Bank will die Löcher in der Bilanz mit einer Kapitalerhöhung um 5,5 Milliarden Euro stopfen. Sóciété Générale-Chef Daniel Bouton sagte, die Kapitalerhöhung werde in den kommenden Tagen erfolgen. Man könne wohl auf die Entschlossenheit aller im Haus Beschäftigten zählen, die Folgen dieses außergewöhnlichen Betrugsfalles vollständig auszumerzen.

Die französische Nationalbank kündigte eine Untersuchung des Betruges an. Die Aktien des Instituts waren zunächst vom Handel ausgesetzt. Die Kapitalerhöhung hätten die beiden US-Banken JP Morgan und Morgan Stanley bereits komplett gezeichnet.