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Der Vorwahlkampf in den USA geht am Wochenende in eine neue Runde - jedenfalls bei der Demokratischen Partei

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Der Vorwahlkampf in den USA geht am Wochenende in eine neue Runde - jedenfalls bei der Demokratischen Partei

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Diesmal wird in Süd-Carolina abgestimmt, wer der Kandidat für die Präsidentenwahl werden soll: Hillary Clinton oder Barack Obama; auch John Edwards ist noch nicht aus dem Rennen. Bei den Umfragen in Süd-Carolina führt Obama, landesweit dagegen Clinton. Sie bekommt jetzt auch eine ungewöhnliche Unterstützung: Die New York Times gibt ihren Lesern eine Wahlempfehlung – Clinton ist demnach die fähigste Kandidatin der Demokraten, John McCain der Beste bei den Republikanern.

Clinton gibt sich nun versöhnlich: Sie sei stolz darauf, dass die Demokraten sowohl mit einem Afroamerikaner als auch mit einer Frau im Rennen seien um den schwierigsten Posten der Welt.

Gerade auf die vielen schwarzen Amerikaner kommt es in Süd-Carolina an. Hier im Friseurladen sagt aber ein Anhänger von Obama: “Ich würde ihn nicht
wählen, bloß weil er ein Schwarzer ist.” Und sie meint: “Für eine Frau wird das doch ganz schön viel. Ich bin da mehr für Obama.” Trotzdem ist hier auch einer für Hillary Clinton: “Ich bin ein bisschen älter,” sagt er, “so viel Veränderung muss ich nicht haben. Ich glaube, Hillary kriegt mehr auf die Reihe als Obama.”

Die Republikaner haben hier in Süd-Carolina schon abgestimmt. Dienstag geht es dann wieder für beide Parteien in Florida weiter – und eine Woche später in über zwanzig Staaten zugleich, beim Super-Dienstag.