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Noch kein Ende der Regierungskrise in Italien.

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Noch kein Ende der Regierungskrise in Italien.

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Italiens Staatspräsident Giorgio Neapolitano prüft, ob eine Übergangsregierung noch die Wahlrechtsreform durch das Parlament bringen kann. Der gestürzte Ministerpräsident Prodi und sein Mitte-Links-Bündnis bleiben noch im Amt.

Bis Dienstag muß sich Neapolitano entscheiden, ob er Neuwahlen ausruft. Kleinere Parteien fordern sofortige Neuwahlen, denn die geplante Wahlrechtsreform stärkt die große Parteien. Mit Romano Prodi ist vorerst nicht zu rechnen. Er sagte: “ Ich bin keiner der mit einer Regierung die Wahlrechtsreform durchsetzen kann. Deshalb sollten wir Neuwahlen vermeiden.”

Prodis Regierung war die 61. seit dem Zweiten Weltkrieg. Und die 62. wird wohl wieder Silvio Berlusconi als Ministerpräsident anführen. Der Oppositionsführer hat schon seinen Anspruch auf die Macht bekräftigt. Die Umfragen sehen den umtriebigen 71jährigen Medienmogul vorne.