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Obama Favorit bei Demokraten-Vorwahl in South Carolina

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Obama Favorit bei Demokraten-Vorwahl in South Carolina

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Der US-Vorwahlkampf geht in eine neue Runde. Die Demokraten stimmen in South Carolina darüber ab, wer Kandidat fürs Weiße Haus werden soll – und in den Umfragen führt Barack Obama. Die Republikaner haben schon vor einer Woche gewählt, dabei hatte sich Senator John McCain durchgesetzt.

In dem Südstaat an der Ostküste sind über die Hälfte der Wähler-Afroamerikaner. Obama liegt hier rund 15 Prozentpunkte vor Clinton. Der Senator aus Illinois versucht nun, die Frauen zu umwerben. In Kleingruppen traf er sich und versprach mehr Geld für Kinderbetreuung und Gesundheitsprogramme. Obama kann einen Sieg gut gebrauchen – seit seinem Coup in Iowa, wo die Vorwahlen begannen, hat er keine Abstimmung mehr gewonnen.

Auch wenn Hillary Clinton in South Carolina hinter Obama liegt – in landesweiten Umfragen führt die Senatorin aus New York. Im Wahlkampf setzt sie verstärkt auf ihren bei der schwarzen Bevölkerung beliebten Mann und Ex-Präsident Bill – auch seit Obama öfter seine Frau ins Spiel brachte. Beobachter gehen nicht davon aus, dass sich in South Carolina schon viel entscheidet. Frühestens am 5. Februar, wenn in 22 Bundesstaaten gleichzeitig Vorwahlen stattfinden, dürfte feststehen, wer die Reise nach Washington antritt.