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Obama siegt haushoch in South Carolina

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Obama siegt haushoch in South Carolina

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Der schwarze Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, Barack Obama, hat in South Carolina einen überragenden Sieg errungen. Bei den Vorwahlen in dem Bundesstaat im Süden der USA erreichte er mit 55 Prozent der Stimmen, doppelt so viele wie seine schärfste Konkurrentin Hillary Clinton. Zum so genannten Super-Dienstag, dem 5. Februar, wenn in 22 Bundesstaaten Vorwahlen anstehen, rief er seinen Anhängern zu: “In nur neun Tagen hat fast die Hälfte der Nation die Gelegenheit, sich uns anzuschließen und zu sagen, wir haben den Alltag in Washington satt, wir wollen die Veränderung und wir glauben daran.” Obama hat bisher lediglich die Abstimmung in Iowa gewonnen, Clinton aber die Vorwahlen in New Hampshire und Nevada.

Politischen Kommentatoren zufolge ist die Kandidaten-Kür der Demokraten nach wie vor offen. Hillary Clinton, die bereits Wahlkampf in Nashville, Tennessee, machte, sagte, ein Politiker blicke nur auf die nächste Wahl, ein Staatsmann aber auf die nächste Generation. Sie wünsche eine Abstimmung, die der folgenden Generation gelte. Tennessee zählt zu den Staaten, in denen am Super-Tuesday abgestimmt wird. Offiziell werden die Kandidaten beider Parteien erst im Spätsommer gekürt. Die Präsidentenwahl ist am 4. November.