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Präsidentschaftskandidat Medwedew wird sich keinen Fernsehdebatten stellen

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Präsidentschaftskandidat Medwedew wird sich keinen Fernsehdebatten stellen

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Der Präsidentenkandidat der Partei Geeintes Russland, Dmitri Medwedew, und Wunschkandidat von Präsident Wladimir Putin wird an keinen Fernsehdebatten während des Wahlkampfes teilnehmen. Das teilte der Pressedienst seines Wahlstabs mit. Als erster Vizeregierungschef habe er anderes zu tun und verzichte auf die “Teilnahme an gemeinsamen Agitationsmaßnahmen” im Fernsehen.

“Ich kümmere mich um die aktuellen Probleme Russlands, um die Benachteiligten in unserer Gesellschaft, die ganz normalen Bürger,” sagte Medwedew.

Zur Präsidentenwahl am 2. März tritt auch der Vorsitzende der Kommunisten Gennadi Sjuganow an. Sjuganow zufolge müssen die Politiker Probleme, vor denen das Land steht, im staatlichen Fernsehen offen besprechen, “statt voreinander wegzulaufen”.

Ultranationalist Wladimir Schirinowski will ebenfalls Präsident werden. Laut Umfragen liegt er momentan auf Platz 3, hinter Sjuganow. Ganz weit vorne an der Spitze ist Medwedew.

Der vierte Kandidat heißt Andrej Bogdanow – und ist ebenso unbekannt wie seine Demokratische Partei. Für ihn wollen denn auch nur ein Prozent der Russen stimmen.

Der Bewerber der liberalen Opposition, Michail Kasjanow, war wegen angeblich gefälschter Unterschriften als Kandidat ausgeschlossen worden.