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Die Fakten des zweiten Libanonkriegs

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Die Fakten des zweiten Libanonkriegs

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Israel begann den umstrittenen Libanonkrieg am 12. Juli 2006. Auslöser waren massive Angriffe der libanesischen Hisbollah-Miliz vom südlichen Libanon aus auf den Norden Israels. Dabei wurden zwei israelische Soldaten gefangenen genommen, deren Schicksal seitdem ungewiss ist. Die Hisbollah feuerte zahlreiche Katjuscha Raketen und Granaten auf israelisches Gebiet. Israels Regierungschef Ehud Olmert und sein damaliger Verteidigungsminister Amir Perez befahlen daraufhin der Armee in den Libanon einzudringen. Der Krieg dauerte einen Monat.

Vergangenes Jahr wurde bereits ein Zwischenbericht der Komission vorgelegt. Dieser kritisierte Olmert und Perez für ihr Vorgehen scharf. Auch Generalstabschef Dan Haluz wurden schwere Fehler vorgeworfen. Haluz und Perez haben ihre Ämter bereits seit langem niederglegt.

Wochenlang mussten die Einwohner Nordisraels wegen dauernder Raketenangriffe in Schutzräumen ausharren. Viele Israelis kritisierten ihre Regierung und die Militärführung. Auch die Armee-Reservisten sehen den Krieg als großen Fehler.

Besonders fatal für Olmert war das Ende. Drei Tage vor dem Waffenstillstand befahl er noch eine letzte große Bodenoffensive im Südlibanon. Bilanz des Krieges: Auf libanesischer Steite wurden mehr als 1200 Menschen getötet, auf der israelischen rund 160 Zivilisten und Soldaten. In dem Bericht ging es vor allem um das Ende des Krieges