Eilmeldung

Eilmeldung

Rezessionsangst: US-Abgeordneten billigen Konjunktur-Paket - FBI ermittelt in Immobilienkrise

Sie lesen gerade:

Rezessionsangst: US-Abgeordneten billigen Konjunktur-Paket - FBI ermittelt in Immobilienkrise

Schriftgrösse Aa Aa

Mit überwältigender Mehrheit haben die US-Abgeordneten ein Konjunkturprogramm gebilligt. Das Paket im Umfang von umgerechnet 100 Milliarden Euro soll ein Abgleiten in die Rezession verhindern. Es sieht für Bürger Steuerrückzahlungen und Investitionsanreize für Unternehmen vor. Republikaner und Demokraten hatten sich gemeinsam darauf verständigt.

Die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, forderte den Senat auf, das Paket schnell zu verabschieden. Es sei wichtig, um die Familien zu entlasten, viele Amerikaner lebten von einer Lohnzahlung zur nächsten. US-Präsident Bush warnte den Senat davor, das Paket abzuändern. Einige Senatoren wollen etwa eine längere Arbeitslosenunterstützung durchsetzen. Dann müsste das Gesetz in den Vermittlungsausschuss.

Geschürt wurde die Rezessionsangst unter anderem durch die Immobilienkrise. Die beschäftigt jetzt auch die Bundespolizei FBI. Medienberichten zufolge hat sie Ermittlungen gegen 14 Finanzunternehmen aufgenommen. Es gehe um möglichen Bilanzbetrug und Insiderhandel. Namen nannte das FBI nicht. Die Krise hatte in den USA zu Millionen von Kreditausfällen, zahlreiche Eigenheime wurden zwangsversteigert. Weltweit mussten Banken Milliardenverluste abschreiben.