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US-Vorwahlen: Gewinner McCain, Verlierer Giuliani

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US-Vorwahlen: Gewinner McCain, Verlierer Giuliani

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Allmählich wird John McCain bei den Republikanern in den USA für die kommende Präsidentenwahl zu einem Favoriten: McCain hat jetzt auch die Vorwahl in Florida gewonnen, einem der großen und daher wichtigen Bundesstaaten. “Heute abend feiern wir”, sagt er nach diesem Sieg vor seinen Anhängern, “aber morgen geht es wieder an die Arbeit. Wir haben noch einiges vor uns, aber es wird.”

McCain schlug bei der Vorwahl erneut seinen schärfsten Konkurrenten Mitt Romney. Er geht nun auch als Favorit in die kommenden Vorwahlen am so genannten Super-Dienstag, wenn nächste Woche in mehr als zwanzig Bundesstaaten über die Kandidaten beider Parteien abgestimmt wird.

Der große Verlierer in Florida war Rudy Giuliani. Florida war bei den Vorwahlen sein erster Auftritt und sollte ihm den Durchbruch bringen. Stattdessen landete New Yorks ehemaliger Oberbürgermeister abgeschlagen auf Rang drei. Ob er nun überhaupt weitermacht, ist unklar.

Bei der demokratischen Partei feierte Hillary Clinton einen zumindest symbolischen Sieg, vor Barack Obama. Wie schon in anderen Staaten vorher gab es hier einen parteiinternen Streit um den Wahltermin. Die Bundespartei hatte deshalb bereits festgelegt, dass Florida auf dem Wahlparteitag, den die Demokraten Ende August abhalten, keine Stimmen hat. Clinton will aber versuchen, das doch noch zu ändern.