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John Edwards raus aus dem Präsidentenrennen

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John Edwards raus aus dem Präsidentenrennen

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John Edwards zieht seine Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten zurück. In New Orleans, wo er seinen Wahlkampf begonnen hat, gab er seinen Verzicht bekannt. Edwards versprach seinen Anhängern, sich weiter für sozial Schwache und Benachteiligte einzusetzen. Edwards hatte hinter Clinton und Obama bei den bisherigen Vorwahlen meist auf dem dritten Platz gelegen. Weder für Hilary Clinton noch für Barack Obama gab er eine Wahlempfehlung ab.

Clinton soll ihm für sein Schweigen “eine wichtige Rolle im Falle ihrer Präsidentschaft angeboten haben. Sowohl von Clinton als auch von Obama habe er die Zusage erhalten, sich der Themen anzunehmen, die den Kern seines Wahlkampfes gebildet haben. Wem Edwards Rückzug nutzt, wird schon in einer Woche am Supertuesday deutlich. Dann entscheiden die Demokraten in mehr als 20 Staaten über ihren Kandidaten. In der Nacht zum Freitag kommt es in Hollywood zum ersten direkten Fernsehduell zwischen Obama und Clinton.