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US-Kandidatenkür: Spannung vor "Super Tuesday" - Romney sieg in Maine

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US-Kandidatenkür: Spannung vor "Super Tuesday" - Romney sieg in Maine

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Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Super-Dienstag hat Mitt Romney im Rennen um die US-Präsidentschaftskanidatur einen kleinen Sieg erringen können. Der frühere Gouverneur gewann die Abstimmung der Republikaner in Maine. Der Bundesstaat im äußersten Nordosten entscheidet jedoch nur über 18 von insgesamt knapp 2400 Delegiertenstimmen.

Mit viel Abstand auf Platz zwei landete John McCain – der in landesweiten Umfragen klar führt und damit als Favorit in den Super Tuesday geht. An diesem Dienstag finden in 24 Bundesstaaten Vorwahlen statt. Nach der “New York Times” gab gestern auch die “Los Angeles Times” eine Wahlempfehlung für den Senator aus Arizona ab.

Die Demokraten rennen weiter Kopf-an-Kopf: Hillary Clinton führt die landesweiten Umfragen, doch ihr Herausforderer Barack Obama holte zuletzt stark auf. Während Clinton auf ihre Erfahrung setzt, betont ihr 14 Jahre jüngerer Senatoren-Kollege, er wolle einen neuen Politikstil. Den Wechsel wollen beide.

Obama führt knapp in Kalifornien, dem wichtigsten Staat am Dienstag. Die Los Angeles Times sprach sich für ihn als Kandidaten aus; die New York Times hatte zuvor die Kür Clintons empfohlen. Bei der letzten großen TV-Debatte hatten beide mit versöhnlichen Tönen zumindest eines vermieden: eine Spaltung der eigenen Partei.