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Super-Kandidatenkür beginnt an US-Ostküste

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Super-Kandidatenkür beginnt an US-Ostküste

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In den USA hat der mit Spannung erwartet Super-Tuesday begonnen. In New York und New Jersey stimmten die ersten Amerikaner für ihren Präsidentschaftskandidaten. Und ein Sieger steht schon fest: die Politik-Begeisterung der Amerikaner. Von Ost- bis Westküste wird in 24 Bundesstaaten ein Massenandrang erwartet.

Um die meisten Delegiertenstimmen geht es in Kalifornien – dort könnte Barack Obama Hillary Clinton den Sieg abjagen. Im ganzen Land steht es weiter Kopf-an-Kopf. Obama spielt die Zeit in die Hände: Er hatte kontinuierlich seine Position gegenüber der bekannteren, früheren First Lady verbessert.

Experten halten es für möglich, dass es morgen keinen klaren Sieger gibt, und die Entscheidung erst auf dem Parteitag Ende August in Denver fällt. Dann bleibt es spannend, auch weil die Demokraten dort per Verhältniswahl abstimmen – also auch der Zweitplatzierte Stimmen bekommt.

Bei den Republikanern bekommt der Gewinner eines Staates alle Delegiertenstimmen – und der Favorit heißt John McCain. Der 71-Jährige lag zuletzt deutlich vor seinem Rivalen Mitt Romney, der aber in Kalifornien führte.

Sollte McCain morgen als republikanischer Kandidat feststehen, während Obama und Clinton weiter gegeneinander kämpfen müssen, könnte das für die Demokraten in einem Desaster enden: Denn McCain gilt als beliebt – nicht nur unter konservativen Wählern.