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Totes Rennen am Supertuesday, aber Obama und McCain haben die Nase vorn

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Totes Rennen am Supertuesday, aber Obama und McCain haben die Nase vorn

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Barack Obama hat gut lachen. Er ist zum großen Konkurrenten der ursprünglich haushohen Favoritin Hillary Clinton geworden und hat reelle Chancen, als erster schwarzer US-Präsident ins Weiße Haus einzuziehen.

Entsprechend siegessicher präsentierte sich Obama seinen Fans in Chicago: “Es gibt eines an diesem Februartag, für das wir keine Endergebnisse brauchen, um es zu wissen: Unsere Zeit ist gekommen! An diesem Dienstag im Februar, in den Staaten im Norden und Süden, im Osten und Westen, ist das, was als ein Wispern in Springfield begonnen hat, zu einem Chor aus Millionen von Stimmen angewachsen, der einen Wechsel fordert.

Dieser Chor akann nicht ignoriert und nicht zum Schweigen gebracht werden. Diesmal kann alles anders werden, denn dieser Wahlkampf für die Präsidentschaftskandidatur ist anders”, sagte Obama.

Damit hat sich eine Tendenz, die sich zunächst nur andeutete, an diesem Dienstag eindrucksvoll bestätigt. Entschieden ist freilich trotzdem noch nichts – und das Rennen zwischen Barack Obama und Hillary Clinton wird auch nach dem Super Tuesday spannend bleiben.

Bei den Republikanern konnte sich Senator McCain in den wichtigen Bundesstaaten Kalifornien, New York und New Jersey sowie in sechs weiteren Staaten gegen seine Rivalen Mitt Romney und Mike Huckabee durchsetzen. Vor jubelnden Anhängern in Phoenix erklärte sich McCain selbst zum Spitzenkandidaten für den Nominierungsparteitag, aber die Ex-Gouverneure Romney und Huckabee gewannenh in sechs beziehungsweise fünf Bundesstaaten.