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Erdogan in Ludwigshafen

Vier Tage nach dem Brand mit neun Toten in einem Wohnhaus in Ludwigshafen in Deutschland hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan den Ort der Katastrophe besucht.

Das Feuer war am Sonntagnachmittag in dem von türkischen Familien bewohnten Haus ausgebrochen.
In türkischen Medien wird vermutet, dass das Feuer in Ludwigshafen durch einen Anschlag ausländerfeindlicher Extremisten entstanden sein könnte.

Erdogan lobte die Zusammenarbeit der deutschen und türkischen Behörden bei den Ermittlungen.
Der türkische Regierungschef unterstrich, die Türkei trage eine Verantwortung für ihre im Ausland lebenden Staatsbürger und verfolge deshalb die Entwicklungen sehr genau. Falls sich herausstellen sollte, dass das Feuer auf Brandstiftung zurückgehe, müsse der Schuldige bestraft werden.

Ob das Feuer auf Brandstiftung oder einen technischen Defekt zurückzuführen ist, ist unklar.
Zwei Mädchen wollen einen Brandstifter gesehen haben. Bislang konnten Ermittler nur Teile des Hauses betreten.

Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, mahnte zur Zurückhaltung. Die Ermittlungsergebnisse zur Brandursache müssten abgewartet werden.

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