Eilmeldung

Eilmeldung

John McCain übernimmt Favoritenrolle bei den Republikanern

Sie lesen gerade:

John McCain übernimmt Favoritenrolle bei den Republikanern

Schriftgrösse Aa Aa

Etwas klarer als bei den Demokraten zeigt sich die Situation im Vorwahlkampf bei den Republikanern: Dort gilt seit dem Super Tuesday der Vietnamveteran John McCain als Favorit. Er siegte in neun Bundesstaaten und profitiert davon, dass bei den Republikanern – im Gegensatz zu den Demokraten – das Prinzip “The winner takes it all” gilt: Wer in einem Bundesstaat gewinnt, erhält alle Delegiertenstimmen, unabhängig davon, wie hoch sein Sieg ausgefallen ist. Analyst Tom Mann ist allerdings etwas vorsichtig. Es gebe große ideologische Gräben bei den Republikanern, meint er. McCain sei der Favorit, aber der Kampf werde andauern.

Das sieht auch Mitt Romney so: Mit sechs Siegen verlief der Super Tuesday für ihn enttäuschend – aber er will dennoch weiterkämpfen. Allerdings ist er vielen Republikanern nicht recht geheuer, weil er Mormone ist, aber auch, weil er seine Positionen mehrmals wechselte. Und auch Mike Huckabee ist noch im Rennen. Er hatte in fünf Bundesstaaten die Nase vorn – ein überraschend gutes Ergebnis für den ehemaligen Baptistenprediger. Und damit ist auch bei den Republikanern noch lang nicht alles entschieden.